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Novomatic - Admiral - Automaten - Klage

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Hat Novomatic versucht, eine SPÖ-Landesrätin zu kaufen?

Von Michael Nikbakhsh 

26.05.2016

Hat der Glücksspielkonzern Novomatic 2005 versucht, eine frühere niederösterreichische SPÖ-Landesrätin zu kaufen? Christa Kranzl hat in einem Zivilverfahren unter Wahrheitspflicht Belastendes ausgesagt. Novomatic bestreitet das entschieden.

Die Gerichtsverhandlung um das Novomatic Buch ist heute beendet worden

23.05.2016

Das Urteil ergeht schriftlich. Die Letzte Verhandlung brachte noch interessantes zu Tage.

Profil recherchierte selbst vor der Verhandlung und veröffentlichte einen guten informativen Bericht. Besorgen Sie sich Sie jetzt diese Ausgabe. Der Standard berief sich in seinem Bericht auf das unabhängige Nachrichtenmagazin Profil. Auch News berichtet.

Zahlungen an FPÖ-Lobbyisten bestätigt. Bestechungsverfahren läuft.

Ex-Novomatic-Chef bestätigt Zahlungen an Meischberger und Hochegger

Novomatic: Ungereimtheiten um Automatenbescheid

Sensationelles werden die Strafgerichtsprozesse um den Novomatic Zivilgerichtsprozess bringen. So wurde vom Gericht heute erwähnt, dass betreffend des Verdachtes auf Bestechung von zwei Zeugen und einem Prozessbetrug u.a. im Falle einer falschen Zeugenaussage die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wird. Mehr dazu gleich darunter im Bericht vom 18.05.2016: Gefahr im Verzug um den Novomatic Prozess. Thomas Sochowsky wird sich jetzt darum kümmern damit alles zügig voran geht und die Tatsachen ans Tageslicht kommen. Die Vorgehensweise jenes Mannes der einen Masterplan ausarbeitete um Thomas Sochowsky zu vernichten, zeigte einen hohen Grad an krimineller Energie.

 

Es ist anzunehmen dass die treibende Kraft dieser Taten weiter machen wird. Daher ist dafür sorge zu tragen, damit unverzüglich von der Justiz eingegriffen werden kann und um ihn auch möglicherweise auf frischer Tat zu ertappen. Die Unterlagen dazu werden diese Woche noch unter anderem dem Strafgericht übermittelt.

Gefahr im Verzug um den Novomatic Prozess

Verabredungsgefahr - Verdunkelungsgefahr und Tatbegehungsgefahr – Ausführungsgefahr und Fluchtgefahr. Dieses könnten Haftgründe sein.

Bild anklicken um zu vergrößern

18.05.2016

Ein Zeuge der in der Verhandlung um das Novomatic Buch bei Gericht belegbar die Wahrheit aussagte und dann mit falschen Angaben wiederief, wurde vom Gericht wegen falscher Zeugenaussage angezeigt. Der Zeuge arbeitete offiziell für eine Firma welche auf der Lohnliste der Novomatic stand. Aufträge erhielt der Zeuge laut seiner Aussagen immer vom Besitzer dieser Firma. Der Auftraggeber des Zeugen verbreitete persönlich unter dem Decknamen seiner Firma Lügen zu Thomas Sochowsky über das Internet. Der Auftraggeber war es auch der einen Masterplan ausarbeitete.   

Ein Teil des Masterplanes lautete Thomas Sochowsky den Initiator der Automaten – Klage durch die Anwendung von kriminellen Taten zu vernichten. Vier weitere Zeugen bestätigten das Thomas Sochowsky vernichtet werden sollte. Die Art wie wurde durch Aussagen der Zeugen und durch Dokumente bekannt. Auch hatte man versucht, die Opfer des illegalen Automaten – Glücksspiel der Novomatic, aus der sogenannten Sammelklage welche den Inhalt hat Schadensersatz zu erlangen hinaus zu kicken.

Der Mann der den Masterplan ausarbeitete bedachte jedoch nicht dass der Zeuge vor Gericht die Wahrheit aussagen könnte. Sieht man sich den Sachverhalt an so ist nun klar es wurde ein Plan B ausgebreitet von jenem Mann der den Masterplan erstellte. Es wurde ein Prozessbetrug beim Strafgericht geplant. Man hätte den Zeugen der vor Gericht eine richtige Aussage machte zu einer falschen Zeugenaussage verurteilen lassen sollen. Dieses Urteil wäre dann im Prozess um das Novomatic Buch aufgelegen und hätte für die Novomatic ein Vorteil sein können. Die Beweise dafür werden dem zuständigen Strafgericht in kürze übermittelt.

Der Sachverhalt betreffend der Anschuldigungen die in dem Buch gemacht wurden und jetzt Gegenstand der Verhandlung sind belasten die Novomatic schwer. Der Strohhalm Plan B hätte an dieser Situation nichts ändern können. Die Aufklärung dieser jetzt erwähnten Taten ist für uns auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dennoch wird es den Gerichten zu denken geben.

 

Sehen Sie am Bild (links oben die zwei schwarzen Balken) einen Teil von dem was der Zeuge geschrieben hat.

 

In einem anderen der Schreiben steht:

 

Z.B., ich war auch als Zeuge beim Prozess Novomatic AG gegen Thomas Sochowsky, ich habe damals bei Gericht die Wahrheit gesagt und mir wurde dann nahegelegt meine Aussage zu überdenken, bzw. zu widerrufen. Was ich auch getan habe.

 

Man will Thomas Sochowsky unbedingt los werden. lch sollte dafür sorgen, dass man bei ihm eine größere Menge Drogen findet.

 

Diese Aussage betreffend der Straftat mit den Drogen wurde durch Dritte detailliert bestätigt!

 

Wir bedanken uns herzlichst bei dem Informant der uns diese Beweise gegeben hat.

 

Was sagte Thomas Sochowsky zu diesem Bericht?

„Würde man Gewerbsmäßigen Prozessbetrug betreiben könnte man einen Rechtsstaat wie Österreich dauerhaft unterwandern. Wäre so etwas zu beweisen kommt es zu einem Urknall im Justizsystem. Die Politische Partei welche die Justiz übrig hatte währe auf einen Schlag zertrümmert.“ Das ist meine Meinung zu Gefahr in Verzug.

Humor: Trapattoni übersetzt Sochowsky

Novomatic bei versuchtem Gerichtsprozess Betrug erwischt

20.04.2016

 

In einem Gerichtsprozess am Landesgericht Wr. Neustadt fordert ein geschädigter Spieler von der Novomatic Gaming Industries GmbH (vormals Novomatic Industries GmbH, später in Austrian Gaming Industries GmbH umbenannt), also von einem Tochterunternehmen der Novomatic AG, die Zurückzahlung von Spielverlusten, die er unter anderem im Casino Circus 2002 bis 2005 im Ausmaß von über Euro 100.000 erlitten hat. Die Novomatic Gaming Industries GmbH hat im Prozess bewusst wahrheitswidrig angegeben, dass sie das Casino Circus nie betrieben habe.

Die Juristin von der MA 36 hat in einem E-Mail vom Juni 2015 bereits informiert, dass für den Standort des Casinos Circus, Prater 80, 2002 der Austrian Gaming Industries GmbH und 2003 der Novomatic Industries GmbH jeweils 2 Konzessionsbescheide erteilt wurden.

 

In einer Verhandlung vom März 2016 wurde vom klagenden Spieler der Antrag gestellt, der beklagten Novomatic Gaming Industries GmbH aufzutragen, die Konzessionsbescheide vorzulegen. Von Seiten der beklagen Partei wurde von ihrem Rechtsvertreter behauptet, dass sie keine Konzessionsbescheide habe.

 

In der mündlichen Streitverhandlung im April 2016 hat die Juristin der MA 36 die im E-Mail enthaltenen Informationen wiederholt. Trotzdem und trotz schon früherer Kenntnis des E-Mails vom Juni 2015 blieb es auf Seiten der Novomatic Gaming Industries GmbH bei der Bestreitung der Passivlegitimation (Haftung). Es wurde auch nicht aufgeklärt, dass es sich bei der Novomatic Industries GmbH um dieselbe Gesellschaft wie die Austrian Gaming Industries GmbH handle und sich nur die Firmenbezeichnung geändert habe.

 

Von Seiten der Konzerngesellschaft wurde jedenfalls bewusst über im Prozess relevante Tatsachen getäuscht, um die Zurückzahlung von erheblichen Spielverlusten zu verhindern. Dies stellt den Tatbestand des schweren Betrugs dar.

 

Dieses Vorgehen hat System. Die tatsachenwidrige Bestreitung der Passivlegitimation (Haftung) in Bezug auf das Casino Circus erfolgte auch in einem anderen Prozess gegen die Novomatic Gaming Industries GmbH, in dem es ebenfalls um ganz erhebliche Summen geht. Weiters erfolgte die Bestreitung der Passivlegitmation im Prozess eines Spielers gegen die HTM Hotel- und Tourismus Management GmbH, eine andere Gesellschaft im Novomatic Konzern. Immerhin erfolgte im zuletzt genannten Prozess später eine Richtigstellung, aber auch erst, nachdem Geschäftszahl und Datum des entsprechenden Bewilligungsbescheides von Klagsseite genannt wurden.

Eine weitere falsche Zeugenaussage im Gerichtsprozess um das Novomatic Buch

13.04.2016

 

Der Zeuge Jürgen Irsigler (Chef von Admiral Sportwetten) hat in der letzten Streitverhandlung erklärt, dass in jeder Filiale, in der Hundewetten angeboten wurden, auf den Umstand hingewiesen worden sei, dass aufgezeichnete Rennen ausgestrahlt werden würden.

Unter Vorhalt, dass bei Dreharbeiten für eine Sendung im ORF festgestellt worden sei, dass es entsprechende Hinweise nicht geben würde, behauptete der Zeuge Irsigler, dass lediglich in der diesbezüglichen Filiale die Wettbestimmungen für Hundewetten nicht aufgelegen seien.

Es seien in der betroffenen Filiale nur die Wettbedingungen für andere Sportarten aufgelegen.

 

Diese Aussage ist erwiesenermaßen falsch.

1 zu 1 im Musterprozess Thomas Sochowsky gegen Novomatic in Frage der illegalen Automaten

12.04.2016

 

Hat noch das Landesgericht Wiener Neustadt entschieden, dass die Automaten der Novomatic illegal sind, weil die Grenzen des kleinen Glückspiels (50 Cent Einsatz, Euro 20 möglicher Gewinn pro Spiel) nicht eingehalten worden seien, hat das Oberlandesgericht Wien mit heute bekannt gewordenem Urteil vom 31.03.2016 der Berufung Folge gegeben und das Klagebegehren abgewiesen.

 

Nach Ansicht des Oberlandesgerichtes Wien sei es völlig unerheblich, ob die Grenzen für das kleine Glücksspiel eingehalten worden seien oder nicht. Entscheidend sei, dass die Novomatic über entsprechende Konzessionsbescheide verfüge. Diese Bescheide würden die Zivilgerichte binden.

 

Thomas Sochowsky ist überzeugt, dass die Rechtsmeinung des Oberlandesgerichts Wien vor dem OGH nicht halten wird. Laut MA 36 durften die Automaten nach dem Konzessionsbescheid auch ausgetauscht werden. Wie kann aber ein Automat schon bewilligt sein, wenn es ihn im Zeitpunkt des Bescheides noch gar nicht gegeben hat? Abgesehen davon ist in den Bescheiden ausdrücklich davon die Rede, dass die Automaten die Grenzen des kleinen Glückspiels einhalten müssen.

 

Thomas Sochowsky wird daher eine Revision an das Höchstgericht erheben. Ein solches Rechtsmittel ist vom OLG Wien auch ausdrücklich zugelassen worden, nachdem Rechtsprechung zur Frage der Rechtsmäßigkeit des Betriebs von Automaten in Wien noch nicht vorhanden ist. Das ist positiv. Günstig für Thomas Sochowsky ist außerdem, dass die Feststellungen des Erstgerichts, dass nach Sicht eines Spielers die Grenzen des kleinen Glücksspiels überschritten wurden, bestätigt wurden.

 

Letztlich wird also der OGH entscheiden, ob der Betrieb der Automaten durch die Novomatic in Wien rechtswidrig war oder nicht und ob Spieler ihre Spielverluste einklagen können.

Novomatic kündigt an die Stadt Wien zu verklagen

27.01.2016

Ein Opfer des illegalen Automatenglücksspiel der Novomatic hatte heute in Wr. Neustadt eine Gerichtsverhandlung. Er fordert seine Spielverluste zurück. Es erfolge die Feststellung dass der Kläger Geschäftsunfähig war. 

Dr. Zöchbauer der Rechtsanwalt welcher die beklagte Novomatic Tochtergesellschaft vertritt, äußerte in der Verhandlung, die Stadt Wien verklagen zu wollen da diese die Glücksspielautomaten nicht kontrollierten. Abhängig davon ob dieses tatsächlich geschehen sollte ist wie der Musterprozess der Automaten – Klage in der letzten Gerichtsinstanz vom OGH entschieden wird, so Zöchbauer. Denn sollte das positive Urteil des Automaten – Klage Musterprozesses halten wird Novomatic versuchen für das von ihr veranstalteten illegalen Glücksspiel die Stadt Wien in die Verantwortung zu ziehen damit diese den Schaden an den Opfern begleicht. Eigentlich ein unmögliches Vorhaben, da die Novomatic  beweisbar die Behörde mit falschen Gutachten und falschen Angaben gezielt in die Irre geführt hat, so Thomas Sochowsky.

Die Schadensumme könnte durchaus im zweistelligen Milliardenbereich liegen. Der Rückforderungsanspruch betragt 30 Jahre.Wie viele Spieler dann tatsächlich ihre Ansprüche geltend machen werden wird sich in naher Zukunft herausstellen.

Die NOVOMATIC

währe verpflichtet auf Grund des Wissens (Siehe Verhandlungsprotokolle u.a.) der bewiesenen falschen Zeugenaussagen vor Gericht (Selbst) Anzeige zu erstatten. In diesem Zusammenhang wäre auch anzugeben wie die falschen Gutachten entstanden sind, welche den Behörden und Gerichten vorgelegt wurden um diese zu täuschen beziehungsweise gezielt in die Irre zu führen.

01.01.2016

Zu hinterfragen ist wie die Novomatic auf die Summe von Euro 20 Millionen gekommen ist, als sie die Rücklage für die Auszahlung von geschädigten Spielern gebildet hat. Die Summe wurde von der Novomatic in den letzten Jahren angeben als sie wiederholt den Kapitalmarkt in der Höhe von hunderten Millionen angezapft hat. Wurden hier auch Banken und Anleger getäuscht? Klar ist das verschwiegen wurde dass illegales Glücksspiel betreiben wurde. Reicht die angegebene Summe von Euro 20 Millionen nicht einmal für Österreich. Ausgenommen die Fehlurteile würden halten die durch falsche Angeben und unrichtige Gutachten entstanden sind.

 

Das hätte jedoch zur Folge das das Österreichische Justizsystem schwer angeschlagen ist. Ein klares Beispiel währe geboren wie Gerichte ohne folgen zu hintergehen sind. Wenn hier nicht eingegriffen wird könnten alle Gutachter unrichtige Gutachten erstellen um die Gerichte in die Irre zu führen. Die Schwere der Folgen für den gesamten Justizapparat sind in keiner Weise abschätzbar.  

 

Zu zweifeln ist an den Falschaussagen der Novomatic und deren Zeugen vor Gericht nicht mehr. Auch das die Gutachten inhaltlich falsch sind. Das geht nun aus unseren Verhandlungsprotokollen und den Beweisen eindeutig belegbar hervor.

 

Die Justiz wurde gewarnt durch Anzeige von Thomas Sochowsky gegen Falschaussager im Dienst der Novomatic. Es geht auch um jenen Novomatic Zeugen der gezielt getäuscht hat. Klargestellt konnte auch werden das er die Automaten dem Spielapparatebeirat erklärt hatte! Nichts ist geschehen. Sie durften weiter machen und wir haben ihn nun unwiderlegbar der falschen Zeugenaussage vor Gericht überführt. Es handelt sich hierbei um den Technischen Leiter der Novomatic. Ein Justizskandal ist damit klar aufgezeigt.

 

Es geht nicht um die Behörden und Ämter. Es geht um gewisse Personen welche dort arbeiten. Welche Personen im Justizapparat veranlassen fortlaufend die Einstellungen der Strafverfahren gegen Novomatic und deren Umfeld? Diese Personen sind ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Unzählige geschädigte Spieler des illegalen Glücksspiel könnten ihre Schadensansprüche nicht geltend machen und sie würden noch mehr geschädigt werden.

 

Thomas Sochowsky wird im Namen der Automaten – Klage hier nicht mehr lange zusehen. Denn wenn das hier alles in dieser Form hingenommen wird ist die Staatsicherheit gefährdet. Warten wir nun ab ob die Novomatic Selbstanzeige erstattet und ob die Strafverfolgungsbehörden den gesamten Fall lückenlos aufklären. Die Strafverfolgungsbehörden sind auch zum Selbstständigen Eingreifen verpflichtet!    

Novomatic Spielautomaten sind illegal

Bahnbrechendes Urteil des Landesgerichts Wiener Neustadt mit unabsehbaren Konsequenzen

06.10.2015

Hiobsbotschaft für den Novomatic-Konzern. Das Landesgericht Wiener Neustadt hat in einem von Thomas Sochowsky, dem Initiator der Sammelaktion Automaten – Klage mit Rechtsanwalt Dr. Peter Ozlbeger angestrengten Musterprozess entschieden, dass die im Casino Admiral Prater betriebenen Glücksspielautomaten illegal sind. Erste Konsequenz: Die Spielverluste müssen nach dem Urteil zurückgezahlt werden.

 

Für Spieler in Wien war es immer schon klar. An den Automaten des Novomatic Konzerns werden die gesetzlichen Grenzen des kleinen Glücksspiels, 50 Cent als Einsatz für ein Spiel, Euro 20 als höchstmöglicher Gewinn pro Spiel nicht eingehalten. Trotzdem dauerte es bis jetzt, dass diese ganz offensichtliche Verletzung der Gesetze im Namen der Republik ausgesprochen worden ist. Zuvor war es dem Novomatic Konzern immer noch gelungen, ein derartiges Urteil zu verhindern, durch eine Unmenge an privaten Gutachten, durch Aussagen ihrer Mitarbeiter, die mit der Realität nichts zu tun hatten, oder durch stille Vergleiche. Pech für den in Gumpoldskirchen ansässigen Konzern war diesmal nur, dass sich das Gericht durch einen Lokalaugenschein ein persönliches Bild machte und damit die Unrichtigkeit der Gutachten erkannte.

 

Zitat aus dem Urteil: „Künstliche Differenzierungen dieser Art zogen sich durch die gesamte Verantwortung der Beklagten und vermittelten den Eindruck, dass die Beklagten mit Akribie darauf bedacht sind, aus Spieler- bzw. Anwendersicht Offenkundiges „wegzudiskutieren“, indem sie den Fokus auf vermeintlich wesentliche technische Konstruktionen oder theoretische Erwägungen richten, die freilich mit der (einzige wesentlichen) Wahrnehmung durch den Anwender des Spiels nichts zu tun haben.“

 

Nach dem Urteil werden die gesetzlichen Grenzen gleich durch mehrere Funktionen verletzt:

Wien-Wahl: Grüne machen Novomatic-Pläne zu Wahlkampfthema

Der Standard berichtet

 

Pilz drängt auf Reparatur des Glücksspielgesetzes

Wien – Die Pläne für einen Großeinstieg von Novomatic bei der Casinos Austria AG und den Lotterien werden nun auch zum Thema im Wiener Landtagswahlkampf. Hat Novomatic erst einmal bei den Lotterien das Sagen – noch braucht es diverse öffentlich-rechtliche und gesellschaftsrechtliche Genehmigungen –, könnte das Unternehmen in der Bundeshauptstadt nach Branchenschätzungen wie berichtet 1.500 bis 2.000 Spielautomaten im Rahmen der Lotterielizenz aufstellen.

 

Die Novomatic und die Gerichte eine eigene Geschichte

Wenn sich ein Konzern mit dem Recht anlegt

Novomatic bestreitet zu Unrecht dass ihre Automaten gleich funktionieren wie im Urteil beschrieben

28.07.2015

Gegen die Novomatic AG, Ihre Tochtergesellschaft Austrian Gaming Industries GmbH und eine Partnerfirma laufen bereits zumindest fünfzehn Klagen. Alleine zehn davon sind durch unsere Unterstützung entstanden. Die restlichen Klagen konnten durch unserer Aufklärungskampagne ins Leben geweckt werden. Alle Versuche die Klagen zu verhindern sind gescheitert. Die Opfer fordern ihr verlorenes Geld zurück. Die Art wie versucht wurde die Klagen zu verhindern beziehungsweise die Automaten - Klage zu zerstören ist zurzeit Gegenstand strafrechtlicher Untersuchungen! Auslöst wurden die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft auf Grund einer Falschaussage die per Post an das Gericht zugestellt wurde wo ein Zeuge seine ursprünglich richtige Aussage mit falschen Angaben zurück zog. Das Gericht selbst machte die Meldung bei den Strafverfolgungsbehörden. Ein schnelles durchgreifen der Justiz wäre jedenfalls gut.

Die Klagen berufen sich auf illegales Glücksspiel des Anbieters weil die Automaten nicht entsprechend der Bewilligung betrieben wurden. Ein Schutzgesetz wurde so verletzt. Ausgenommen beim Musterprozess wird sich auch auf Geschäftsunfähigkeit der Geschädigten berufen. Weitere Klagen sind in Ausarbeitung. Sollte die Novomatic im Musterprozess wegen illegalen Glücksspiel die Spielverluste zurückzahlen müssen und das Urteil wird in der letzten Gerichtsinstanz bestätigt so wird es in Zukunft wesentlich einfacher für die Geschädigten Ihre Spielverluste zurück zu bekommen. Fraglich ist was mit den bereits vorhandenen Fehlurteilen in den Zivilgerichten und den mit Scheinbegründungen eingestellten Strafverfahren passiert welche auch dadurch entstanden sind das die Gerichte gezielt durch unrichtige Gutachten und Falschaussagen in die Irre geführt wurden. Jedenfalls steht fest dass es auch die Gerichte es in Zukunft wesentlich leichter haben werden. Die Novomatic kompliziert Sachverhalte die eigentlich sehr einfach sind um Verwirrung zu stiften. So konnten wir die Novomatic bei Gericht des Öfteren der Lüge überführen. Auch wenn eine lückenlose Gesamtaufklärung des äußerst komplexen Novomatic Sachverhalt noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird so sind wir unseren Zielen schon etwas Näher gerückt und könnten zumindest eines jetzt schon in den Griff bekommen. Die Aufmerksamkeit zu erregen damit man OPFERSCHUTZ in Österreich GROSSSCHREIBEN sollte.

NOVOMATIC – ADMIRAL SPIELAUTOMATEN ERFÜLLEN STRAFTATBESTAND

Gerichtsentscheidung ist Rechtskräftig!

09.07.2015

Gericht stellt illegales Glücksspiel nach  § 168 des Strafgesetzbuches fest. 

Die UVS Entscheidung ist extrem ausführlich. Danach stellt der UVS fest, dass mit dem sogenannten Wiener Würfel und mit der Gambling Funktion ein Einsatz von sogar mehr als Euro 10 möglich ist und Gewinne von bis zu zumindest Euro 6000 möglich sind. Intensiv beschäftigt sich der UVS mit der Frage, ob das Gambling ein eigenes Spiel darstellt. Er bejaht dies. Ausdrücklich wird festgehalten, dass illegales Glücksspiel im Sinne des § 168 StGB vorliegt. Rechtliche Konsequenz ist, dass eine verwaltungsbehördliche Beschlagnahme nicht möglich ist. Möglich ist aber eine Einziehung der Automaten. Am Sachverhalt besonders ist, dass die Konzessionen schon abgelaufen waren. Der UVS musste sich daher nicht mit der Frage auseinandersetzen, ob ein gültiges Gutachten etwas geändert hätte. Eines ist noch sehr bemerkenswert:

Der UVS führt aus, dass man gerade um einen entschuldbaren Rechtsirrtum darzustellen Privatgutachten, Gefälligkeitsgutachten, erstellen ließ. Das ist eine starke Aussage.

Wieso sind die Automaten in der im Urteil beschrieben Form, dann noch in der Steiermark in Betrieb?

Gerichtsentscheidung
JUT_WI_20131126_064211321_2013_00.pdf
PDF-Dokument [543.6 KB]
Die Revision wurde zurückgewiesen.
JWT_2014170038_20141028J00.pdf
PDF-Dokument [22.4 KB]

Novomatic Vorgehensweise und die Verfelchtungen

20.04.2015 Input zu Vorgehensweise und Verflechtungen:

Hier sehen Sie eine Email. Einer der Personen die auf der Lohnliste der Novomatic stand beauftragt hier eine andere Person. Getarnt als Spielerschützer arbeiten diese im Sinne der Novomatic. Einer der Personen soll ein Freund von Johann Graf seit ca 30 Jahren sein. Aus dem Schreiben geht eigentlich hervor das man versucht an Informationen zu kommen welche nicht für den angezeigten bestimmt sind. Und wie man sieht geht man davon aus dass der Akt zur Korruptionsstaatsanwaltschaft und ins Bundesministerium für Justiz gehen könnte. Man weiß also dass viel mehr auf einen zukommen könnte als „nur“ illegales Glücksspiel. Für illegales Glücksspiel ist Korruptionsstaatsanwaltschaft nicht zuständig. Und weiss man warum der Akt dann in das Justizministerium kommen soll? Mehr dazu

Italienische Polizei sprengte Mafia Online Glücksspiel Ring

Foto: Dario De Luca

08.04.2015
In Italien führte die Polizei im Juli 2013 eine großangelegte Aktion gegen die Mafia durch. Ziel der Operation Rischiatutto waren Glücksspiel Websites, die durch den Casalesi Clan betrieben wurden. 57 Personen wurden verhaftet. Geld, Firmen und Besitztümer im Wert von €450 Millionen beschlagnahmt.
Die italienischen Behörden haben der Camorra einen schweren Schlag versetzt. In mehreren Städten ging die Polizei gegen Mitglieder des Casalesi Clan vor. Die Mafia Bande, die als Vorlage für ein Buch diente, betrieb nach Angaben der Behörden mindestens fünf illegale Online Glücksspiel Seiten sowie Wettbüros. Die Websites europagrancasino.com, jogobrasil.com, dollarocasino.com, granbett.com sowie dollarobett.com waren in Rumänien angemeldet. Insgesamt wurden 57 Personen verhaftet. Dazu wurden 247 Bankkonten, 347 Immobilien, 148 Firmen sowie 280 Autos im Gesamtwert von € 450.000.000 beschlagnahmt. Der Casalesi-Clan gilt als die mächtigste und gewalttätigste Gruppierung der neapolitanischen Camorra. Den Festgenommenen werden unter anderem Zugehörigkeit zur kriminellen Vereinigung Camorra, Geldwäsche, Korruption und Falschaussage vorgeworfen.

Der mächtige Camorra-Clan der Casalesi war in den vergangenen Jahren vor allem durch den Bestseller Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra des italienischen Autors Roberto Saviano und die gleichnamige Verfilmung von 2008 international bekannt geworden.

 

2014 führte die Automaten – Klage Recherchen dazu durch. Die Homepage jogobrasil.com war im Dezember 2014 in Rumänien unter der Firma Dollaro Bet Srl registriert. Dieser Firma waren noch andere Domains zugeordnet auf welchen weitere Internetcasinos betrieben wurden. Jogobrasil.com arbeitete mit einer Internetcasinolizenz aus Curacao mit der Registrierungs Nr. 1668/JAZ. Diese Lizenz ist Registriert auf die Firma DBG Limited N.V.

 

DBG Limited N.V. war Partner von Greentube welches ein Unternehmen der Novomatic ist. Auf Jogobrasil.com und weiteren Homepages der Firmen Dollaro Bet Srl und DBG Limited N.V. befanden sich Spiele der Novomatic Gruppe wie unter vielen anderen Book of Rar und Lucky Lady Charme.

DAS ALLGEMEINWISSEN DER STRAFVERFOLGUNGSBEHÖRDE. DAS AUTOMATENGLÜCKSSPIEL IN VERBINDUNG MIT DER KRIMINALITÄT

23.03.2015

copyright by Thomas Sochowsky

Urteil: Novomatic – Automaten sind Legal?

 12.03.2015

 

Die vom Gericht getroffenen Feststellungen sind unvollständig und damit schon unrichtig. Die Erkenntnisse der klagenden Partei waren unzureichend.

 

So fehlt der Hinweis darauf, dass die Wahrscheinlichkeit des Auslösens des Walzenspiels sinkt, je höher die Augenzahl des Würfels ist. Nicht festgestellt ist auch, dass sich die Gewinnpläne mit der Augenzahl verändern und die Möglichkeit besteht, Euro 20 zuzüglich einer bestimmten Anzahl von Action Games zu gewinnen.

 

Weiteres wird nicht erwähnt, dass beim Action Game der Einsatz lediglich 1 Cent beträgt und in 8 von 12 Fällen Euro 10 und in einem von 12 Fällen 6 weitere Action Games gewonnen werden und nur in 3 von 12 Fällen verloren wird. Keine Rede ist in den Feststellungen auch davon, dass das Ergebnis eines Spiels sein kann, dass man Euro 20 zuzüglich einer großen Anzahl von AGs gewinnen kann.

ORF berichtet über die Razzien nach Automatenverbot in Wien

28.02.2015

 

Die Automaten – Klage analysiert die wichtigen Details der ORF Dokumentation.  

 

Der Report erklärt:

Novomatic hat überraschend seine 1500 Automaten außer Betrieb genommen. Ab Minute 04:42.

Die Aussage ist nicht richtig. Am Anfang der Reportage sieht man dass in Wien in der Tabor Straße zehn illegale Geräte beschlagnahmt werden. Der ORF Report hat hier vergessen zu erwähnen, das es sich um die neuere Genreration der Novomatic – Admiral Spielautomaten handelt.

Glücksspielverbot in Wien: Jagd auf Banditen

14.01.2015

Profil Bericht von Jakob Winter

Zitate aus Bericht:

Am Freitag der Vorwoche holt Lehner - mit 30 Finanzpolizisten im Schlepptau - zum zweiten Schlag aus: Um 10.30 Uhr greifen die Exekutivbeamten an vier Standorten gleichzeitig zu. So auch in der Taborstraße im 2. Bezirk. Im Hinterzimmer eines Cafés stoßen die Beamten auf zehn voll funktionsfähige Geräte. Die einarmigen Banditen sind veraltete Fabrikate aus dem Hause Novomatic.

Beim Test der Geräte machen die Polizisten eine interessante Entdeckung: Die Automaten stellen höhere Gewinne in Aussicht als erlaubt. Das Gerät wäre demnach selbst mit aufrechten Konzessionen illegal.

Der ganze Bericht

Bild: Beschlagnahmung von Novomatic Admiral Glücksspielautomaten. Beim ORF Report Bericht zu erkennen: Einsatz wird auf Euro 6 mit der Rot – weißen Einsatztaste erhöht von der Finanzpolizei.

 

Anmerk Automaten-Klage Redaktion:

Die Geräte sind nicht veraltet. Es sind die Automaten welche bis zum Schluss fast überall in Wien und Niederösterreich benutzt wurden. Jetzt noch immer laufen die gleichen Automaten wie oben beschrieben in der Steiermark! Die Behörden greifen nicht ein. Warum?

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