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Novomatic - Admiral - Automaten - Klage

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Novomatic verurteilt: Spieler bekommt 372.000 Euro

12 Klagen anhängig

Beamter in Pension gewinnt Gerichtsprozess gegen Novomatic

LG Wiener Neustadt verurteilt Glücksspielkonzern zu Euro 372.220

14.06.2016

Nachdem das Landesgericht Wiener Neustadt letzte Woche ein mündliches Urteil erließ, mit dem die Novomatic Gaming Industries GmbH verpflichtet wurde, einem Spieler Spielverluste in Höhe von Euro 105.000 zurückzuzahlen, erging am 14.06.2016 ein weiteres für den Glückspielkonzern desaströses schriftliches Urteil. Danach muss die Novomatic einem Spieler sogar über Euro 370.000 bezahlen. Dieser hatte jahrelang fast täglich bis zu 15 Stunden an Glücksspielautomaten gespielt. Sein gesamtes Vermögen wurde aufgebraucht. Seine beiden Kinder mussten auf bloßen Matratzen schlafen, weil Geld für ein neues Bett nicht vorhanden war. Am Ende verspielte der 55-jährige Niederösterreicher sogar das Geld für das Begräbnis seines Vaters.

Begründet wurde das Urteil mit der mangelnden Geschäftsfähigkeit des Spielers. Das Gericht stützte sich auf ein im Verfahren erstattetes Sachverständigengutachten. Auf die Frage, ob die Automaten den Gesetzen entsprochen haben, musste daher gar nicht eingegangen werden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Automatenlizenz in NÖ gekippt: Spieler klagen Novomatic

14.06.2016

Nachdem der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) vor Kurzem die Glücksspiellizenz für den Novomatic-Konzern in dessen Heimatbundesland Niederösterreich gekippt hat, klagen nun Spieler das Unternehmen. Die Argumentation: Der Bewilligungsbescheid sei „ex tunc“ aufgehoben worden, sei also nie vorgelegen. Novomatic habe seine Automatensalons illegal betrieben und müsse das verspielte Geld zurückzahlen.

Der ORF berichtet

Spielsüchtiger erzielt Etappensieg gegen Novomatic

10.06.2016

Novomatic muss an Spieler Euro 105.000 zurückzahlen

Landesgericht Wr. Neustadt gibt Klage zu 100 % statt

06.06.2016

Die Novomatic betrieb bis Ende 2014 in Wien unter dem Titel kleines Glückspiel mehrere Spielcasinos. Obwohl offiziell zur Vermeidung größerer Verluste nur ein Einsatz von 50 Cent pro Spiel erlaubt war, verspielte ein 46-jähriger Wiener an den dortigen Automaten in den Jahren 2004 bis 2014 sein gesamtes Vermögen, zumindest Euro 105.000. Mit fachlicher Unterstützung der „Automaten-Klage“, einer Initiative von Thomas Sochowsky für geschädigte Spieler, brachte der Wiener, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ozlberger, Klage gegen den Glücksspielkonzern ein. In den Spiellokalen konnte man Geld beheben. An sich schlecht für Spielsüchtige. In diesem Fall aber insofern gut, weil dadurch der Nachweis der Spielverluste gelang. Mit mündlich verkündetem Urteil vom 06.06.2016 wurde ihm der gesamte Klagsbetrag zugesprochen. Ein Sachverständiger hatte dem Kläger zuvor Spielsucht attestiert. Die Frage, ob dieser bei den Glücksspielverträgen ausreichend geschäftsunfähig war, wurde im Gutachten der Beweiswürdigung des Gerichts überlassen. Der zuständige Richter folgerte, dass es einem Spielsüchtigen, der sein ganzes Vermögen verspielt, an der notwendigen Einsicht mangeln muss. Konsequenz: Die Glücksspielverträge sind ungültig. Die Novomatic muss den Spielverlust rückerstatten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Anwalt der Novomatic meldete Berufung an.

Höchstgericht kippt Novomatic-Konzession in Niederösterreich

Verwaltungsgerichtshof: Zuschlag für kleines Glücksspiel war rechtswidrig – Automaten dürfen aber noch 18 Monate betrieben werden

02.06.2016 Günther Oswald

Wien – Ausgerechnet auf dem Heimatmarkt Niederösterreich wurde dem Glücksspielkonzern Novomatic nun eine schwere Niederlage vom Verwaltungsgerichtshof zugefügt. Der Zuschlag für die einzige Automatenkonzession im Jahr 2012 war laut einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil rechtswidrig.

Update 03.06.2016

 

Kommentar Automaten – Klage:

 

Bei einer Nationalratsitzung wurde 2010 bekannt das Landeshauptmann Pröll ein Freund von Novomatic (ex Boss)

Franz Wohlfahrt war. Herr Wohlfahrt soll sich zumindest damit gerühmt haben.

 

Im Bundesland Burgenland könnte voraussichtlich bald das gleiche passieren, dass die Novomatic Lizenzen aufgehoben werden und aufgrund der ähnliche Verordung die Lizenzen noch 18 Monate gültig sind.

Noch dazu gibt es in naher Zukunft, die Aufklärung eines weiteren nennenswerten Skandals im Glücksspiel - Politikkreis um das Burgenland. Über die Einzelheiten um diese Geschichte zu berichten ist jedoch einem renommierten Aufklärungsreporter aus einer der serösesten Zeitschriften vorbehalten. Wir sind gespannt.

 

Auch in den neu zu erwähnenswerten Causae Kärnten, Oberösterreich und Steiermark sind die Ungereimtheiten der Glücksspiellizenzvergaben ein noch nicht vergessenes Thema, welche den Status als unzureichend aufgeklärt trägt. Ein Kreis der sich schließt und immer dieselben begünstigten.

Hat Novomatic versucht, eine Niederösterreichische SPÖ-Landesrätin zu kaufen?

Von Michael Nikbakhsh 

26.05.2016

Hat der Glücksspielkonzern Novomatic 2005 versucht, eine frühere niederösterreichische SPÖ-Landesrätin zu kaufen? Christa Kranzl hat in einem Zivilverfahren unter Wahrheitspflicht Belastendes ausgesagt. Novomatic bestreitet das entschieden.

Gefahr im Verzug um den Novomatic Prozess

Verabredungsgefahr - Verdunkelungsgefahr und Tatbegehungsgefahr – Ausführungsgefahr und Fluchtgefahr. Dieses könnten Haftgründe sein.

Bild anklicken um zu vergrößern

18.05.2016

Ein Zeuge der in der Verhandlung um das Novomatic Buch bei Gericht belegbar die Wahrheit aussagte und dann mit falschen Angaben wiederief, wurde vom Gericht wegen falscher Zeugenaussage angezeigt. Der Zeuge arbeitete offiziell für eine Firma welche auf der Lohnliste der Novomatic stand. Aufträge erhielt der Zeuge laut seiner Aussagen immer vom Besitzer dieser Firma. Der Auftraggeber des Zeugen verbreitete persönlich unter dem Decknamen seiner Firma Lügen zu Thomas Sochowsky über das Internet. Der Auftraggeber war es auch der einen Masterplan ausarbeitete.   

Ein Teil des Masterplanes lautete Thomas Sochowsky den Initiator der Automaten – Klage durch die Anwendung von kriminellen Taten zu vernichten. Vier weitere Zeugen bestätigten das Thomas Sochowsky vernichtet werden sollte. Die Art wie wurde durch Aussagen der Zeugen und durch Dokumente bekannt. Auch hatte man versucht, die Opfer des illegalen Automaten – Glücksspiel der Novomatic, aus der sogenannten Sammelklage welche den Inhalt hat Schadensersatz zu erlangen hinaus zu kicken.

Der Mann der den Masterplan ausarbeitete bedachte jedoch nicht dass der Zeuge vor Gericht die Wahrheit aussagen könnte. Sieht man sich den Sachverhalt an so ist nun klar es wurde ein Plan B ausgebreitet von jenem Mann der den Masterplan erstellte. Es wurde ein Prozessbetrug beim Strafgericht geplant. Man hätte den Zeugen der vor Gericht eine richtige Aussage machte zu einer falschen Zeugenaussage verurteilen lassen sollen. Dieses Urteil wäre dann im Prozess um das Novomatic Buch aufgelegen und hätte für die Novomatic ein Vorteil sein können. Die Beweise dafür werden dem zuständigen Strafgericht in kürze übermittelt.

Der Sachverhalt betreffend der Anschuldigungen die in dem Buch gemacht wurden und jetzt Gegenstand der Verhandlung sind belasten die Novomatic schwer. Der Strohhalm Plan B hätte an dieser Situation nichts ändern können. Die Aufklärung dieser jetzt erwähnten Taten ist für uns auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dennoch wird es den Gerichten zu denken geben.

 

Sehen Sie am Bild (links oben die zwei schwarzen Balken) einen Teil von dem was der Zeuge geschrieben hat.

 

In einem anderen der Schreiben steht:

 

Z.B., ich war auch als Zeuge beim Prozess Novomatic AG gegen Thomas Sochowsky, ich habe damals bei Gericht die Wahrheit gesagt und mir wurde dann nahegelegt meine Aussage zu überdenken, bzw. zu widerrufen. Was ich auch getan habe.

 

Man will Thomas Sochowsky unbedingt los werden. lch sollte dafür sorgen, dass man bei ihm eine größere Menge Drogen findet.

 

Diese Aussage betreffend der Straftat mit den Drogen wurde durch Dritte detailliert bestätigt!

 

Wir bedanken uns herzlichst bei dem Informant der uns diese Beweise gegeben hat.

 

Was sagte Thomas Sochowsky zu diesem Bericht?

„Würde man Gewerbsmäßigen Prozessbetrug betreiben könnte man einen Rechtsstaat wie Österreich dauerhaft unterwandern. Wäre so etwas zu beweisen kommt es zu einem Urknall im Justizsystem. Die Politische Partei welche die Justiz übrig hatte währe auf einen Schlag zertrümmert.“ Das ist meine Meinung zu Gefahr in Verzug.

Novomatic bei versuchtem Gerichtsprozess Betrug erwischt

20.04.2016

 

In einem Gerichtsprozess am Landesgericht Wr. Neustadt fordert ein geschädigter Spieler von der Novomatic Gaming Industries GmbH (vormals Novomatic Industries GmbH, später in Austrian Gaming Industries GmbH umbenannt), also von einem Tochterunternehmen der Novomatic AG, die Zurückzahlung von Spielverlusten, die er unter anderem im Casino Circus 2002 bis 2005 im Ausmaß von über Euro 100.000 erlitten hat. Die Novomatic Gaming Industries GmbH hat im Prozess bewusst wahrheitswidrig angegeben, dass sie das Casino Circus nie betrieben habe.

Die Juristin von der MA 36 hat in einem E-Mail vom Juni 2015 bereits informiert, dass für den Standort des Casinos Circus, Prater 80, 2002 der Austrian Gaming Industries GmbH und 2003 der Novomatic Industries GmbH jeweils 2 Konzessionsbescheide erteilt wurden.

 

In einer Verhandlung vom März 2016 wurde vom klagenden Spieler der Antrag gestellt, der beklagten Novomatic Gaming Industries GmbH aufzutragen, die Konzessionsbescheide vorzulegen. Von Seiten der beklagen Partei wurde von ihrem Rechtsvertreter behauptet, dass sie keine Konzessionsbescheide habe.

 

In der mündlichen Streitverhandlung im April 2016 hat die Juristin der MA 36 die im E-Mail enthaltenen Informationen wiederholt. Trotzdem und trotz schon früherer Kenntnis des E-Mails vom Juni 2015 blieb es auf Seiten der Novomatic Gaming Industries GmbH bei der Bestreitung der Passivlegitimation (Haftung). Es wurde auch nicht aufgeklärt, dass es sich bei der Novomatic Industries GmbH um dieselbe Gesellschaft wie die Austrian Gaming Industries GmbH handle und sich nur die Firmenbezeichnung geändert habe.

 

Von Seiten der Konzerngesellschaft wurde jedenfalls bewusst über im Prozess relevante Tatsachen getäuscht, um die Zurückzahlung von erheblichen Spielverlusten zu verhindern. Dies stellt den Tatbestand des schweren Betrugs dar.

 

Dieses Vorgehen hat System. Die tatsachenwidrige Bestreitung der Passivlegitimation (Haftung) in Bezug auf das Casino Circus erfolgte auch in einem anderen Prozess gegen die Novomatic Gaming Industries GmbH, in dem es ebenfalls um ganz erhebliche Summen geht. Weiters erfolgte die Bestreitung der Passivlegitmation im Prozess eines Spielers gegen die HTM Hotel- und Tourismus Management GmbH, eine andere Gesellschaft im Novomatic Konzern. Immerhin erfolgte im zuletzt genannten Prozess später eine Richtigstellung, aber auch erst, nachdem Geschäftszahl und Datum des entsprechenden Bewilligungsbescheides von Klagsseite genannt wurden.

Eine weitere falsche Zeugenaussage im Gerichtsprozess um das Novomatic Buch

13.04.2016

 

Der Zeuge Jürgen Irsigler (Chef von Admiral Sportwetten) hat in der letzten Streitverhandlung erklärt, dass in jeder Filiale, in der Hundewetten angeboten wurden, auf den Umstand hingewiesen worden sei, dass aufgezeichnete Rennen ausgestrahlt werden würden.

Unter Vorhalt, dass bei Dreharbeiten für eine Sendung im ORF festgestellt worden sei, dass es entsprechende Hinweise nicht geben würde, behauptete der Zeuge Irsigler, dass lediglich in der diesbezüglichen Filiale die Wettbestimmungen für Hundewetten nicht aufgelegen seien.

Es seien in der betroffenen Filiale nur die Wettbedingungen für andere Sportarten aufgelegen.

 

Diese Aussage ist erwiesenermaßen falsch.

Die NOVOMATIC

währe verpflichtet auf Grund des Wissens (Siehe Verhandlungsprotokolle u.a.) der bewiesenen falschen Zeugenaussagen vor Gericht (Selbst) Anzeige zu erstatten. In diesem Zusammenhang wäre auch anzugeben wie die falschen Gutachten entstanden sind, welche den Behörden und Gerichten vorgelegt wurden um diese zu täuschen beziehungsweise gezielt in die Irre zu führen.

01.01.2016

Zu hinterfragen ist wie die Novomatic auf die Summe von Euro 20 Millionen gekommen ist, als sie die Rücklage für die Auszahlung von geschädigten Spielern gebildet hat. Die Summe wurde von der Novomatic in den letzten Jahren angeben als sie wiederholt den Kapitalmarkt in der Höhe von hunderten Millionen angezapft hat. Wurden hier auch Banken und Anleger getäuscht? Klar ist das verschwiegen wurde dass illegales Glücksspiel betreiben wurde. Reicht die angegebene Summe von Euro 20 Millionen nicht einmal für Österreich. Ausgenommen die Fehlurteile würden halten die durch falsche Angeben und unrichtige Gutachten entstanden sind.

 

Das hätte jedoch zur Folge das das Österreichische Justizsystem schwer angeschlagen ist. Ein klares Beispiel währe geboren wie Gerichte ohne folgen zu hintergehen sind. Wenn hier nicht eingegriffen wird könnten alle Gutachter unrichtige Gutachten erstellen um die Gerichte in die Irre zu führen. Die Schwere der Folgen für den gesamten Justizapparat sind in keiner Weise abschätzbar.  

 

Zu zweifeln ist an den Falschaussagen der Novomatic und deren Zeugen vor Gericht nicht mehr. Auch das die Gutachten inhaltlich falsch sind. Das geht nun aus unseren Verhandlungsprotokollen und den Beweisen eindeutig belegbar hervor.

 

Die Justiz wurde gewarnt durch Anzeige von Thomas Sochowsky gegen Falschaussager im Dienst der Novomatic. Es geht auch um jenen Novomatic Zeugen der gezielt getäuscht hat. Klargestellt konnte auch werden das er die Automaten dem Spielapparatebeirat erklärt hatte! Nichts ist geschehen. Sie durften weiter machen und wir haben ihn nun unwiderlegbar der falschen Zeugenaussage vor Gericht überführt. Es handelt sich hierbei um den Technischen Leiter der Novomatic. Ein Justizskandal ist damit klar aufgezeigt.

 

Es geht nicht um die Behörden und Ämter. Es geht um gewisse Personen welche dort arbeiten. Welche Personen im Justizapparat veranlassen fortlaufend die Einstellungen der Strafverfahren gegen Novomatic und deren Umfeld? Diese Personen sind ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Unzählige geschädigte Spieler des illegalen Glücksspiel könnten ihre Schadensansprüche nicht geltend machen und sie würden noch mehr geschädigt werden.

 

Thomas Sochowsky wird im Namen der Automaten – Klage hier nicht mehr lange zusehen. Denn wenn das hier alles in dieser Form hingenommen wird ist die Staatsicherheit gefährdet. Warten wir nun ab ob die Novomatic Selbstanzeige erstattet und ob die Strafverfolgungsbehörden den gesamten Fall lückenlos aufklären. Die Strafverfolgungsbehörden sind auch zum Selbstständigen Eingreifen verpflichtet!    

Novomatic Spielautomaten sind illegal

Bahnbrechendes Urteil des Landesgerichts Wiener Neustadt mit unabsehbaren Konsequenzen

06.10.2015

Hiobsbotschaft für den Novomatic-Konzern. Das Landesgericht Wiener Neustadt hat in einem von Thomas Sochowsky, dem Initiator der Sammelaktion Automaten – Klage mit Rechtsanwalt Dr. Peter Ozlbeger angestrengten Musterprozess entschieden, dass die im Casino Admiral Prater betriebenen Glücksspielautomaten illegal sind. Erste Konsequenz: Die Spielverluste müssen nach dem Urteil zurückgezahlt werden.

 

Für Spieler in Wien war es immer schon klar. An den Automaten des Novomatic Konzerns werden die gesetzlichen Grenzen des kleinen Glücksspiels, 50 Cent als Einsatz für ein Spiel, Euro 20 als höchstmöglicher Gewinn pro Spiel nicht eingehalten. Trotzdem dauerte es bis jetzt, dass diese ganz offensichtliche Verletzung der Gesetze im Namen der Republik ausgesprochen worden ist. Zuvor war es dem Novomatic Konzern immer noch gelungen, ein derartiges Urteil zu verhindern, durch eine Unmenge an privaten Gutachten, durch Aussagen ihrer Mitarbeiter, die mit der Realität nichts zu tun hatten, oder durch stille Vergleiche. Pech für den in Gumpoldskirchen ansässigen Konzern war diesmal nur, dass sich das Gericht durch einen Lokalaugenschein ein persönliches Bild machte und damit die Unrichtigkeit der Gutachten erkannte.

 

Zitat aus dem Urteil: „Künstliche Differenzierungen dieser Art zogen sich durch die gesamte Verantwortung der Beklagten und vermittelten den Eindruck, dass die Beklagten mit Akribie darauf bedacht sind, aus Spieler- bzw. Anwendersicht Offenkundiges „wegzudiskutieren“, indem sie den Fokus auf vermeintlich wesentliche technische Konstruktionen oder theoretische Erwägungen richten, die freilich mit der (einzige wesentlichen) Wahrnehmung durch den Anwender des Spiels nichts zu tun haben.“

 

Nach dem Urteil werden die gesetzlichen Grenzen gleich durch mehrere Funktionen verletzt:

Wien-Wahl: Grüne machen Novomatic-Pläne zu Wahlkampfthema

Der Standard berichtet

 

Pilz drängt auf Reparatur des Glücksspielgesetzes

Wien – Die Pläne für einen Großeinstieg von Novomatic bei der Casinos Austria AG und den Lotterien werden nun auch zum Thema im Wiener Landtagswahlkampf. Hat Novomatic erst einmal bei den Lotterien das Sagen – noch braucht es diverse öffentlich-rechtliche und gesellschaftsrechtliche Genehmigungen –, könnte das Unternehmen in der Bundeshauptstadt nach Branchenschätzungen wie berichtet 1.500 bis 2.000 Spielautomaten im Rahmen der Lotterielizenz aufstellen.

 

Die Novomatic und die Gerichte eine eigene Geschichte

Wenn sich ein Konzern mit dem Recht anlegt

Novomatic bestreitet zu Unrecht dass ihre Automaten gleich funktionieren wie im Urteil beschrieben

28.07.2015

Gegen die Novomatic AG, Ihre Tochtergesellschaft Austrian Gaming Industries GmbH und eine Partnerfirma laufen bereits zumindest fünfzehn Klagen. Alleine zehn davon sind durch unsere Unterstützung entstanden. Die restlichen Klagen konnten durch unserer Aufklärungskampagne ins Leben geweckt werden. Alle Versuche die Klagen zu verhindern sind gescheitert. Die Opfer fordern ihr verlorenes Geld zurück. Die Art wie versucht wurde die Klagen zu verhindern beziehungsweise die Automaten - Klage zu zerstören ist zurzeit Gegenstand strafrechtlicher Untersuchungen! Auslöst wurden die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft auf Grund einer Falschaussage die per Post an das Gericht zugestellt wurde wo ein Zeuge seine ursprünglich richtige Aussage mit falschen Angaben zurück zog. Das Gericht selbst machte die Meldung bei den Strafverfolgungsbehörden. Ein schnelles durchgreifen der Justiz wäre jedenfalls gut.

Die Klagen berufen sich auf illegales Glücksspiel des Anbieters weil die Automaten nicht entsprechend der Bewilligung betrieben wurden. Ein Schutzgesetz wurde so verletzt. Ausgenommen beim Musterprozess wird sich auch auf Geschäftsunfähigkeit der Geschädigten berufen. Weitere Klagen sind in Ausarbeitung. Sollte die Novomatic im Musterprozess wegen illegalen Glücksspiel die Spielverluste zurückzahlen müssen und das Urteil wird in der letzten Gerichtsinstanz bestätigt so wird es in Zukunft wesentlich einfacher für die Geschädigten Ihre Spielverluste zurück zu bekommen. Fraglich ist was mit den bereits vorhandenen Fehlurteilen in den Zivilgerichten und den mit Scheinbegründungen eingestellten Strafverfahren passiert welche auch dadurch entstanden sind das die Gerichte gezielt durch unrichtige Gutachten und Falschaussagen in die Irre geführt wurden. Jedenfalls steht fest dass es auch die Gerichte es in Zukunft wesentlich leichter haben werden. Die Novomatic kompliziert Sachverhalte die eigentlich sehr einfach sind um Verwirrung zu stiften. So konnten wir die Novomatic bei Gericht des Öfteren der Lüge überführen. Auch wenn eine lückenlose Gesamtaufklärung des äußerst komplexen Novomatic Sachverhalt noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird so sind wir unseren Zielen schon etwas Näher gerückt und könnten zumindest eines jetzt schon in den Griff bekommen. Die Aufmerksamkeit zu erregen damit man OPFERSCHUTZ in Österreich GROSSSCHREIBEN sollte.

NOVOMATIC – ADMIRAL SPIELAUTOMATEN ERFÜLLEN STRAFTATBESTAND

Gerichtsentscheidung ist Rechtskräftig!

09.07.2015

Gericht stellt illegales Glücksspiel nach  § 168 des Strafgesetzbuches fest. 

Die UVS Entscheidung ist extrem ausführlich. Danach stellt der UVS fest, dass mit dem sogenannten Wiener Würfel und mit der Gambling Funktion ein Einsatz von sogar mehr als Euro 10 möglich ist und Gewinne von bis zu zumindest Euro 6000 möglich sind. Intensiv beschäftigt sich der UVS mit der Frage, ob das Gambling ein eigenes Spiel darstellt. Er bejaht dies. Ausdrücklich wird festgehalten, dass illegales Glücksspiel im Sinne des § 168 StGB vorliegt. Rechtliche Konsequenz ist, dass eine verwaltungsbehördliche Beschlagnahme nicht möglich ist. Möglich ist aber eine Einziehung der Automaten. Am Sachverhalt besonders ist, dass die Konzessionen schon abgelaufen waren. Der UVS musste sich daher nicht mit der Frage auseinandersetzen, ob ein gültiges Gutachten etwas geändert hätte. Eines ist noch sehr bemerkenswert:

Der UVS führt aus, dass man gerade um einen entschuldbaren Rechtsirrtum darzustellen Privatgutachten, Gefälligkeitsgutachten, erstellen ließ. Das ist eine starke Aussage.

Wieso sind die Automaten in der im Urteil beschrieben Form, dann noch in der Steiermark in Betrieb?

Gerichtsentscheidung
JUT_WI_20131126_064211321_2013_00.pdf
PDF-Dokument [543.6 KB]
Die Revision wurde zurückgewiesen.
JWT_2014170038_20141028J00.pdf
PDF-Dokument [22.4 KB]

Novomatic Vorgehensweise und die Verfelchtungen

20.04.2015 Input zu Vorgehensweise und Verflechtungen:

Hier sehen Sie eine Email. Einer der Personen die auf der Lohnliste der Novomatic stand beauftragt hier eine andere Person. Getarnt als Spielerschützer arbeiten diese im Sinne der Novomatic. Einer der Personen soll ein Freund von Johann Graf seit ca 30 Jahren sein. Aus dem Schreiben geht eigentlich hervor das man versucht an Informationen zu kommen welche nicht für den angezeigten bestimmt sind. Und wie man sieht geht man davon aus dass der Akt zur Korruptionsstaatsanwaltschaft und ins Bundesministerium für Justiz gehen könnte. Man weiß also dass viel mehr auf einen zukommen könnte als „nur“ illegales Glücksspiel. Für illegales Glücksspiel ist Korruptionsstaatsanwaltschaft nicht zuständig. Und weiss man warum der Akt dann in das Justizministerium kommen soll? Mehr dazu

Italienische Polizei sprengte Mafia Online Glücksspiel Ring

Foto: Dario De Luca

08.04.2015
In Italien führte die Polizei im Juli 2013 eine großangelegte Aktion gegen die Mafia durch. Ziel der Operation Rischiatutto waren Glücksspiel Websites, die durch den Casalesi Clan betrieben wurden. 57 Personen wurden verhaftet. Geld, Firmen und Besitztümer im Wert von €450 Millionen beschlagnahmt.
Die italienischen Behörden haben der Camorra einen schweren Schlag versetzt. In mehreren Städten ging die Polizei gegen Mitglieder des Casalesi Clan vor. Die Mafia Bande, die als Vorlage für ein Buch diente, betrieb nach Angaben der Behörden mindestens fünf illegale Online Glücksspiel Seiten sowie Wettbüros. Die Websites europagrancasino.com, jogobrasil.com, dollarocasino.com, granbett.com sowie dollarobett.com waren in Rumänien angemeldet. Insgesamt wurden 57 Personen verhaftet. Dazu wurden 247 Bankkonten, 347 Immobilien, 148 Firmen sowie 280 Autos im Gesamtwert von € 450.000.000 beschlagnahmt. Der Casalesi-Clan gilt als die mächtigste und gewalttätigste Gruppierung der neapolitanischen Camorra. Den Festgenommenen werden unter anderem Zugehörigkeit zur kriminellen Vereinigung Camorra, Geldwäsche, Korruption und Falschaussage vorgeworfen.

Der mächtige Camorra-Clan der Casalesi war in den vergangenen Jahren vor allem durch den Bestseller Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra des italienischen Autors Roberto Saviano und die gleichnamige Verfilmung von 2008 international bekannt geworden.

 

2014 führte die Automaten – Klage Recherchen dazu durch. Die Homepage jogobrasil.com war im Dezember 2014 in Rumänien unter der Firma Dollaro Bet Srl registriert. Dieser Firma waren noch andere Domains zugeordnet auf welchen weitere Internetcasinos betrieben wurden. Jogobrasil.com arbeitete mit einer Internetcasinolizenz aus Curacao mit der Registrierungs Nr. 1668/JAZ. Diese Lizenz ist Registriert auf die Firma DBG Limited N.V.

 

DBG Limited N.V. war Partner von Greentube welches ein Unternehmen der Novomatic ist. Auf Jogobrasil.com und weiteren Homepages der Firmen Dollaro Bet Srl und DBG Limited N.V. befanden sich Spiele der Novomatic Gruppe wie unter vielen anderen Book of Rar und Lucky Lady Charme.

DAS ALLGEMEINWISSEN DER STRAFVERFOLGUNGSBEHÖRDE. DAS AUTOMATENGLÜCKSSPIEL IN VERBINDUNG MIT DER KRIMINALITÄT

23.03.2015

copyright by Thomas Sochowsky

Urteil: Novomatic – Automaten sind Legal?

 12.03.2015

 

Die vom Gericht getroffenen Feststellungen sind unvollständig und damit schon unrichtig. Die Erkenntnisse der klagenden Partei waren unzureichend.

 

So fehlt der Hinweis darauf, dass die Wahrscheinlichkeit des Auslösens des Walzenspiels sinkt, je höher die Augenzahl des Würfels ist. Nicht festgestellt ist auch, dass sich die Gewinnpläne mit der Augenzahl verändern und die Möglichkeit besteht, Euro 20 zuzüglich einer bestimmten Anzahl von Action Games zu gewinnen.

 

Weiteres wird nicht erwähnt, dass beim Action Game der Einsatz lediglich 1 Cent beträgt und in 8 von 12 Fällen Euro 10 und in einem von 12 Fällen 6 weitere Action Games gewonnen werden und nur in 3 von 12 Fällen verloren wird. Keine Rede ist in den Feststellungen auch davon, dass das Ergebnis eines Spiels sein kann, dass man Euro 20 zuzüglich einer großen Anzahl von AGs gewinnen kann.

ORF berichtet über die Razzien nach Automatenverbot in Wien

28.02.2015

 

Die Automaten – Klage analysiert die wichtigen Details der ORF Dokumentation.  

 

Der Report erklärt:

Novomatic hat überraschend seine 1500 Automaten außer Betrieb genommen. Ab Minute 04:42.

Die Aussage ist nicht richtig. Am Anfang der Reportage sieht man dass in Wien in der Tabor Straße zehn illegale Geräte beschlagnahmt werden. Der ORF Report hat hier vergessen zu erwähnen, das es sich um die neuere Genreration der Novomatic – Admiral Spielautomaten handelt.

Glücksspielverbot in Wien: Jagd auf Banditen

14.01.2015

Profil Bericht von Jakob Winter

Zitate aus Bericht:

Am Freitag der Vorwoche holt Lehner - mit 30 Finanzpolizisten im Schlepptau - zum zweiten Schlag aus: Um 10.30 Uhr greifen die Exekutivbeamten an vier Standorten gleichzeitig zu. So auch in der Taborstraße im 2. Bezirk. Im Hinterzimmer eines Cafés stoßen die Beamten auf zehn voll funktionsfähige Geräte. Die einarmigen Banditen sind veraltete Fabrikate aus dem Hause Novomatic.

Beim Test der Geräte machen die Polizisten eine interessante Entdeckung: Die Automaten stellen höhere Gewinne in Aussicht als erlaubt. Das Gerät wäre demnach selbst mit aufrechten Konzessionen illegal.

Der ganze Bericht

Bild: Beschlagnahmung von Novomatic Admiral Glücksspielautomaten. Beim ORF Report Bericht zu erkennen: Einsatz wird auf Euro 6 mit der Rot – weißen Einsatztaste erhöht von der Finanzpolizei.

 

Anmerk Automaten-Klage Redaktion:

Die Geräte sind nicht veraltet. Es sind die Automaten welche bis zum Schluss fast überall in Wien und Niederösterreich benutzt wurden. Jetzt noch immer laufen die gleichen Automaten wie oben beschrieben in der Steiermark! Die Behörden greifen nicht ein. Warum?

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